Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung zahlt bei bestimmten Erkrankungen eine zuvor festgelegte Versicherungssumme aus. Die Krankheitsbilder sind vertraglich festgelegt (beispielsweise Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall). Diese Versicherungsmöglichkeit umfasst somit nur einen kleinen Teil der Erkrankungen, die zur Arbeitsunfähigkeit führen können.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich nicht nach einzelnen Erkrankungen. Die Dread-Disease-Versicherung wird häufig zusätzlich zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, beispielsweise bei Geschäftsführern einer GmbH.

Grundfähigkeitspolicen

Grundfähigkeitspolicen, wir nennen es eine Variante der Dread-Disease-Versicherung, werden in vielfältigen Ausgestaltungen auf dem Markt angeboten. Sie leisten, wenn eine oder mehrere Fähigkeiten verloren gehen (beispielsweise die Sehkraft oder die Möglichkeit, sich selbst fortzubewegen). Auch sie sind keine Alternative zur BU, da sie nur eine Ausschnittsdeckung des wichtigen Schutzes bietet.

Falls keine Berufsunfähigkeitsversicherung möglich: Als Alternative „ja“

Wenn auf Grund von Vorerkrankungen Berufsunfähigkeitsversicherungen von Versicherern abgelehnt werden, können die Dread-Disease-Versicherung und die Grundfähigkeitspolicen eine Alternative sein.